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Winter und Sommer

Ein trauriger Tag ): Soo wenig Feedback..

Aber da ich gestern einen Vorschlag bekommen habe, schreibe ich euch auch was dazu. Die Frage war, was ich von dem langen Winter halte und ob ich mich auf den Sommer freue. Das ganze könnte ich nun in wenigen eindrucksvollen Worten abhandeln, aber dann bräuchte ich mich wohl wahrlich nicht mehr zu wundern, warum ich kein Feedback von euch kriege ;D

Grundsätzlich finde ich Winter ganz schnieke. So wie eigentlich jede Jahreszeit. Mir gehts jedenfalls immer so, dass ich die Jahreszeit, die gerade kommt, am meisten mag Das ist immerhin die, die am weitesten zurück liegt und da man sich bekanntlich immer das wünscht, was man nicht hat, ist dieser Schluss auch nur naheliegend. Die Freude vergeht aber meistens nach einigen Tagen wieder und dann freut man sich auf das nächste viertel Jahr.. oder das vorangegangene. Beim Winter ist das noch ausgeprägter als bei anderen Jahreszeiten. ich meine, jeder freut sich über den ersten Schnee. Außer natürlich, du musst Schnee schippen, mit der Berliner S-Bahn auf Arbeit fahren, dein Auto freischaufeln oder rutschst auf der ersten Schneeflocke aus und  brichst dir das Bein. Habe noch keinen erlebt, der sich darüber gefreut hätte - aber es gibt für alles ein erstes Mal, also berichtet mir doch von euren Erfahrungen ;D

Wenn der erste Schnee dann aber zum ersten Matsch geworden ist, hat man schon das erste Mal keinen Bock mehr auf Winter. Winter hat man sowieso (eigentlich genauso wie Sommer) nur gern, wenn man Freizeit hat. Niemand sitzt gern in der Schule/Uni/Arbeit und denkt darüber nach, wie schön er jetzt Schneemänenr bauen (oder am See liegen) oder Huskies vor den nächsten Schlitten spannen könnte. Gut, es gibt generell viele Leute die an den genannten Orten nicht gern sitzen. An was auch immer sie dort denken..

Jedenfalls hört bei mir die Liebe zum Winter spätestens dann auf, wenn am Morgen des Heiligabend weder Sonne noch Schnee zu sehen sind, sondern lediglich eine graue Wüste verstorbener Bäume und Büsche. Es gibt ja viele trostlose Dinge auf dieser Welt, aber das gehört zweifelsohne dazu. Ganz schlimm wird es übrigens, wenn es Ende März noch schneit und man eigentlich nach einigen wenigen warmen Tagen schon sämtliche Wintersachen verbrennen und nie wieder sehen wollte. Aber so konnte man sich wenigstens an dem Feuer wärmen. Je nachdem wie viele Wintersachen zum Verbrennen man hatte, hat einem das dann ausgereicht oder man musste sich neue Sachen kaufen. Das ist Ende März wahrlich nicht einfach. Neben der Möglichkeit sich mit 100 neu erworbenen Bikinis zuzudecken, kann man natürlich immer noch zur Schlauchschalsammlung greifen - allerdings wird man dann relativ schnell bewegungsunfähig oder entwickelt zumindest die Silouhette des Michelin-Männchens ... wer will das schon?

In den Kopfkinos eines jeden Winterleidenden bietet der Sommer natürlich ungeahnte Möglichkeiten. Man träumt von den ersten warmen Tagen und kann es kaum erwarten, bis diese da sind - bis sie dann tatsächlich da sind. Dann schwitzt man sich zu Tode und freut sich auf den September, wenn die Temperaturen langsam wieder angenehm werden. So ist das, wenn man immer das will, was man gerade nicht hat. So wie ich jetzt gern ein paar Erdbeeren hätte..

16.4.13 22:43
 


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